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Bemerkenswert bei diesem Modell ist, dass die Dauer zwischen der Aktivierung der ersten
und der n-ten Population auch gerade für große n eine geringe Varianz hat. Dies wird durch
die große Zahl an Verbindungen zwischen zwei aufeinanderfolgenden Populationen
sichergestellt. Hintergrund ist, dass durch die zahlreichen präsynaptische Verbindungen ein
Mittelwert der Übertragungszeiten gebildet wird.
Eine analoge Version für das Synfire Chain Modell lässt sich vom im Kontext des Space-Rate
Coding entwickelten Modell aus Kapitel 4.1.1 ableiten. Lässt man die synaptischen
Verbindungen zwischen den Neuronenpopulationen auf stochastischen Unzuverlässigkeiten
auf Basis der Gaussschen Verteilung basieren, führt das in der nachfolgenden Population
einer aktivierten Population zu einer abgemilderten Funktion des Anteils der aktivierten
Neuronen in der ersten Population. Dies führt dazu, dass bestimmte Aktivierungsmuster für
einzelne Neuronen nicht mehr in jedem Fall bei einer Stimulierung durch den gleichen
Stimulus auftreten. Diese Erkenntnisse sind vergleichbar mit statistischen Ergebnissen aus
experimentellen Untersuchungen.35
35
vgl. [Abeles et al., 1993]
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